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Manila – Die Stadt, die nie schläft

Manila Stadt

Ein Gewusel an Mopeds, Motorrädern, Tricycles, Jeepneys und Autos. Wer nach Manila kommt, sollte sich nicht wundern über extremen Verkehr. Wer hier eine große Straße überqueren möchte, ist schon sehr wagemutig.

Manila mit seinen 1,8 Millionen Einwohnern ist ein Potpourri von Menschen und Fahrzeugen. Am besten man erkundet die Stadt mit einem Jeepney oder Grabcar. Dann erhält man einen guten Einblick in das geschäftige Treiben.

Reich und arm wohnen dicht beeinander und in die Slums sollte man sich als Tourist und Weißer besser nicht wagen. Schon gar nicht zu Fuß. Man bekommt auch so einen recht guten Eindruck von den Menschen aller Schichten.

In der Asia Mall, eines der größten Einkaufszentren weltweit, gleich neben dem Pier an der Manila Bay herrscht reges Einkaufstreiben. Bekleidung und Fastfood wie in Europa, nur etwas günstiger. Gleich daneben bettelnde Kinder und in den Seitengassen Schmutz, verfallene Häuser, streundende Hunde und arme Menschen. Eine Stadt der Gegensätze.

Was gibt es Sehenswertes in Manila – What to do in Manila

Manila Altstadt

Die Altstadt im Zentrum finde ich definitiv empfehlenswert, da noch einige erhaltene Gebäude aus der spanischen Kolonialherrschaft, sowie Teile der Burgmauer erhalten geblieben sind.

Sie befindet sich in der Nähe vom Ocean Park und Rizal Park. Man kann diese zu Fuß ablaufen, aber auch mit einem Tricycle (Fahrrad mit 3 Rädern und einem Dach für bis zu 3 Personen) abfahren.

Diese stehen mit ihren Fahrern überall in der Altstadt herum und bieten ihre Tour für cirka 350 PHP je Person für eine halbe Stunde an. Allerdings kommt man in einer halben Stunde nicht sehr weit, da man ja dazwischen stehen bleibt und Fotos macht. Wir haben etwas gefeilscht und 200 PHP bezahlt und uns nach einer halben Stunde einfach absetzen lassen. Den Rest sind wir zu Fuß gelaufen.

Altstadt von Manila

Manila Asia Mall – Eines der größten Einkaufszentren der Welt

Ich weiß nicht, ob man die Mall, sie liegt im Zentrum der Stadt, als sehenswert bezeichnen kann. Wer sich aber für Menschenaufläufe und Fast Food begeistern kann, dem wird es gefallen.

Ein Fast Food Laden neben dem anderen, noch mehr als Shops selbst. Mir persönlich hat es nicht gefallen. Wir wollten eigentlich nur etwas Essen und am Pier, der sogenannten Manila Bay, entlang den Sonnenuntergang genießen. Das kann man aber weiter südlich auch und es ist bei Weitem nicht so überlaufen.

Sonnenuntergang an der Manila Bay

Manila Rizal Park

Dieser nette Park befindet sich gegenüber dem Ocean Park und lädt zum Verweilen ein. Wer ohnehin in der Gegend ist, sollte vorbeischaun, aber extra dafür hinfahren lohnt sich meines Erachtens nicht.

Manila Ocean Park

Das ist ein maritimer Themenpark mit riesengroßen Aquarien und jeder Mengen Fischen ebenfalls im Zentrum.

Darüber kann ich allerdings leider nicht so viel sagen, da wir an einem Sonntag hingekommen sind und extrem viele Einheimische vor Ort waren. Am Wochenende bekommen Einheimische Eintritt zu einem günstigeren Preis. Es war uns einfach zu viel los. Dazu kam noch, dass der Eintritt ab 700 PHP aufwärts (je nach gewähltem Programm) nicht gerade günstig war.

Im Nachhinein habe ich erfahren, dass die Haltungsbedingungen für die Tiere auch nicht optimal sind (vor allem für die Rochen). Daher war ich froh nicht hingegangen zu sein. Nachdem Manila aber nicht sehr viele Sehenswürdigkeiten aufweist, finde ich, dass dieser Park aber zumindest erwähnt gehört.

Manila – Wie viele Tage übernachten

Wir waren 2 Nächte in Manila und dies reicht meines Erachtens auch völlig aus. Ich habe auch mit anderen gesprochen, und alle waren der gleichen Meinung. Ein Tag Manila ist mehr als genug. Wer nur einen halben Tag bzw. nur 1 Nacht einrechnen möchte, das reicht im Grunde genommen auch.

Wir sind abends angekommen, haben uns am nächsten Tag Manila angesehen und sind tags darauf wieder weiter gereist.

Wer schon morgens oder vormittags ankommt, kann sein Gepäck in der jeweiligen Unterkunft unterstellen und sich nachmittags die Altstadt anschaun, beim Rizal Park und in der Asia Mall vorbeischaun und anschließend den Tag am Pier bei Sonnenuntergang ausklingen lassen.

Manila – Wo übernachten

Z-Hostel – eine Empfehlung wert

Ich kann nur über dieses eine Hostel berichten, aber dafür kann ich definitiv eine Empfehlung aussprechen.

Das Z-Hostel* befindet sich in Poblacion im Makati District. Das liegt im Zentrum und man hat eine gute Startposition für die Erkundung von Manila.

Außerdem liegt es mit einer 1/2 bis 3/4 Stunde bei flüssigem Verkehr nicht all zu weit vom Airport entfernt. In Manila muss man aber eigentlich immer mit Stoßverkehr rechnen. Also am besten 1 bis 1,5 Stunden einrechnen. Wir hatten Glück und waren in einer 3/4 Stunde am Flughafen.





In der Gegend sind viele Bars und die Umgebung ist entsprechend auch etwas lauter, aber eine halbwegs sichere Gegend. Auch die Botschaften und das Finanzzentrum befinden sich in diesem District.

Die Zimmer sind sauber und ordentlich. Die Zimmertüren sind mit einer Karte elektronisch gesichert. Es gibt eine 24 Stunden Rezeption. Ebenfalls kann man sein Gepäck in der Eingangshalle abstellen, solange man nicht ins Zimmer kann oder wenn man bereits auscheckt und beispielsweise noch etwas essen gehen möchte.

Im einigermaßen günstigen Preis inbegriffen ist ein einfaches Frühstück. Das beste aber ist die Dachterasse mit einer tollen Aussicht über Manila, die sich am Abend zu einer Bar mit Musik verwandelt.

Mittag- oder Abendessen kann man gleich nebenan in einem kleinen Restaurant.

Ausblick vom Rooftop des Z-Hostels

Manila – Welches Transportmittel ist das Beste

Grab Car

Ich finde die Grab Cars am besten, da sie günstiger als die normalen Taxis sind. Auch den Preis kann man im Voraus abrufen. Allerdings geht das nur, wenn man Internet hat und die entsprechende App heruntergeladen hat. Für eine Fahrt muss man je nach Länge und Dauer mit 200 bis 400 PHP (3,50 – 7 EUR) rechnen.

Ich empfehle ohnehin sich eine philippinische SIM-Karte gleich am Flughafen zuzulegen, da diese sehr günstig sind und man im Land des öfteren keine WIFI-Verbindung hat.

Jeepney

In Manila selbst gibt es noch die typischen Jeepneys. Das sind kleine umgebaute Busse für bis zu 14 Passagiere. Es gibt Haupthaltestellen und auf den Bussen steht wo er hinfährt. Am besten Einheimische fragen, wo der Nächste stehenbleibt. Diese helfen gerne. Wenn man aussteigen möchte, ruft man einfach „para po“, was so viel wie „anhalten“ bedeutet. Eine Fahrt mit dem Jeepney ist sehr günstig und kostet in etwa 0,10 EUR. Eine Fahrt mit diesem außergewöhnlichen Gefährt ist auf jeden Fall ein Erlebnis.

Normales Taxi

Wer über kein Internet verfügt, nimmt am besten ein normales Taxi. Das ist halt etwas teurer als das Grab Taxi. Einfach am Straßenrand warten und die Hand heben, wenn eines vorbeifährt.

Wie kommt man vom Manila Ninoy Aquino Airport nach Manila Stadt

Wir haben uns für ein Grab Car entschieden, da es doch etwas günstiger ist als die Yellow Taxis. Am Airport Ausgang hält man rechts Ausschau nach dem grünen „GRAB“ Schild (oder man fragt einfach einen Flughafenportier). Dort gibt man Bescheid wo man hin möchte. Dann wartet man ein paar Minuten und das nächste freie Grab Taxi kommt auch schon. Dszu braucht man keine App.

Diese Taxis sind von außen nicht als solche erkennbar, da sie kein typisches Taxi-Schild dran haben. Wer sich selbst ein Grab Taxi ordern möchte, lädt sich dazu einfach die App herunter. Standort und Ziel muss eingegeben werden. Dann erhält man den Preis, wie lange die Wartezeit ist und welche Nummerntafel das Fahrzeug haben wird.

Wir sind die meiste Zeit mit Grab Cars in Manila unterwegs gewesen. Sicher, schnell und halbwegs günstig.

Übrigens: Grab Cars gibt es fast in allen Ländern, nicht nur in Manila.


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