Out and about

Safari – 5 Tage Serengeti, Ngorongoro Krater und Lake Manyara

Zebra
5
(1)

Serengeti

Tag 1



Nach den Ausflügen in und rund im Moshi starteten wir am nächsten Tag frühmorgens von Moshi zur 5-Tages-Safari in die Serengeti. Auf der cirka 350 km lange Fahrt dahin konnten wir bereits einen herrlichen Ausblick über den Ngorongoro Krater werfen.

Ngorogoro Krater

Es ging aber erstmal weiter in die Serengeti, wo wir schlussendlich unser Zeltlager spätabends erreichten. Die Sanitäranlagen waren sehr einfach und auch Duschen war möglich. Steckdosen waren sehr begrenzt und man ist gut beraten, wenigstens einen Splitter mitzuhaben oder jede Menge Reserveakkus. Wir hatten das Glück, dass unser Guide extra losgefahren ist, um unsere Geräte zu laden. Internet gibt es in der weiten Savanne aber natürlich nicht. Auch mit der Küche hatten wir Riesenglück, denn unser Koch zauberte aus den einfachsten Mitteln traumhafte Speisen.

Camping Serengeti

Am selben Abend als wir in der Serengeti ankamen, fuhren wir mit dem Jeep noch durch die Savanne und genossen den herrlichen Sonnenuntergang. Wir bekamen auch noch einige Tiere, wie Löwen, Giraffen, Gnus und Zebras zu Gesicht. Und du kannst mit etwas Glück die Big 5 sehen, zu denen der Elefant, der Löwe, der Leopard, der Büffel und das schon sehr seltene Nashorn gehören.

Sonnenaufgang

Tag 2 und 3

Und so fuhren wir nun 2 Tage lang quer durch die Serengeti und waren einfach nur begeistert von dieser riesigen Menge und Vielfalt der Tiere, wie Hyänen, Geparden, Leoparden, Krokodile, Warzenschweine, Antilopen, Geier und viele mehr. Es gab so viele wunderbare Augenblicke und Motive. Hier ein kleiner Einblick in die wunderbare Welt der Serengeti.

Löwenbabys

Meine absoluten Lieblingstiere, die Geparden. Ich war so hin und weg als unser Guide sie von gaaaanz weit weg erspähte. Ich sah außer Termitenhügel gar nichts, aber seinen Adleraugen entging nicht. Wir kamen ganz langsam näher und sie ließen uns ganz nah heran. Mein Herz schlug Purzelbäume. Die Safari war für mich ab diesem Zeitpunkt bereits perfekt😊

Geparden

Auch ein platter Reifen musste gewechselt werden. Auf Hilfe mussten wir aber nicht lange warten. Die anderen Jeeps in der Nähe waren sehr hilfsbereit und packten tatkräftig mit an. Daher konnte es schnell wieder weitergehen.

Autopanne

Giraffen konnten wir auf unserem Weg einige beobachten. Diese edlen Tiere sind scheu, wenn man sich ihnen zu weit nähert.

Giraffe

Auf dem Weg durch die Serengeti erspähte unser Guide einige Löwen die gerade ein Gnu gerissen hatten. Wir konnten hautnah an sie heranfahren und ihnen bei der Mahlzeit zusehen.

Löwe beim Fressen

Das Krokodil gut getarnt. Hier hätte ich nicht aussteigen wollen:)

Krokodil

Sogar einen auf dem Baum schlafenden Leoparden bekamen wir zu Gesicht. Diese Tiere kommen nur zur Jagd vom Baum runter und verspeisen ihre Beute auch auf diesem.

Leopard

Gerade zu dieser Zeit, es war Mitte Oktober, fand die große Wanderung der Gnus und Zebras durch die Serengeti statt. Millionen von Tieren soweit das Auge reicht! Ein unglaubliches Schauspiel, das man einfach gesehen haben muss.

Wanderung Gnus

Ngorongoro Krater

Am Abend des dritten Tages hieß es wieder einpacken und Abfahrt zum Ngorongoro Krater, wo wir abends unser Zeltlager aufschlugen.


Als ich in meinen Schlafsack kroch und gerade am Einschlafen war, hörte ich seltsame Geräusche draußen, die ich nicht einordnen konnte. Nach einiger Zeit schaute ich dann doch nach draußen und sah im Licht der Taschenlampe ein paar Zebras vor meinem Zelt grasen 😊.

Camping Ngorogoro

Tag 4

Im Ngorongoro Krater finden sich die Big 5 zu denen der Elefant, Büffel, Löwe, Nashorn und der Leopard gehört. Aber auch jede Menge anderer Tiere wie Strauß, Antilope, Warzenschwein, Zebra, Hyäne, Affe, Nilpferd und viele Vogelarten bevölkern den Krater. Die Ebene ist mit dem Jeep an einem Tag zu schaffen. Der Durchmesser des Kraters beträgt cirka 20 km. Aussteigen darf man nur an festgelegten Stellen. Die Elefanten sind sehr chillig und eigentlich nicht aus der Ruhe zu bringen.

Elefant

Nicht unterschätzen darf man die Büffel und Nilpferde. Sie können aggressiv werden, wenn man sich ihnen zu weit nähert.

Büffel
Nilpferde

Ein herrlicher Ausblick über den Krater mit der höchsten Raubtierdichte Afrikas. In dieser Ebene leben ganz einzigartige endemische Tierarten, die es sonst nirgendwo gibt.

Straße Ngoro

Lake Manyara

Nach einem wundervollen beeindruckenden Tag fallen wir müde in unsere Zelte um am nächsten Morgen Richtung Lake Manyara weiterzuziehen.


Wir beziehen eine etwas komfortablere Unterkunft, ein Zelt mit Bett, Außensteckdose und Außenlicht in einer wirklich netten ruhigen Anlage mit funktionierender Toilette und Dusche.

Haven Nature

Haven Nature Camp-Site, Kilimamoja, Manyara

Glamping

Ich hatte herrlich geschlafen. Das Frühstück war wie immer ausgezeichnet und reichlich.

Tag 5

Und last but not least Tag 5 ging’s zum Lake Manyara Nationalpark. Auch hier wieder jede Menge beeindruckender Momente und Tiervielfalt. Der Park ist eher klein und in einem halben Tag zu schaffen. Die Big 5 kann man aber auch hier erspähen, allerdings gibt es schon sehr wenig Löwen und Nashörner. Dafür gibt es jede Menge Flamingos und andere Vögel.

Lake Manyara
Affen
Zebras und Gnus
Elefant 2
Straße Manyara

Zurückblickend kann ich diese Safari nur jedem sehr empfehlen. Es ist auch möglich, selbst ohne Guide durch die Serengeti und die anderen Nationalparks zu fahren.

Fahren ohne Guide – Vor- und Nachteile

Der große Vorteil ist, dass man sich die Zeit selbst einteilen kann und stehen bleiben und weiterfahren kann, wann immer man möchte und sich nach dem eigenen Tempo richtet.

Der Nachteil ist, dass man nicht mitbekommt, wenn z.B. wo ein Leopard gesichtet wird. Die Guides haben alle Funkgeräte in ihren Jeeps und funken sich zusammen, so dass mit Sicherheit mehrere Jeeps dann an der besagten Stelle ankommen. Auch sehen die Guides Tiere in einer Entfernung, wo ich noch nicht einmal überhaupt etwas erkennen konnte. Wir haben dadurch wirklich sehr viele Tiere, auch seltene, zu Gesicht bekommen. Ich glaub ich hab so ziemlich jedes Tier gesehen. Einzig das Rhinozeros wollte sich nicht zeigen lassen. Diese sind leider schon sehr dezimiert und hier braucht man wirklich sehr viel Glück. Im gesamten Ngorongoro Krater gibt es angeblich nur mehr 8 dieser Tiere.

Was kostet die Safari

Rechnen muss man mit ungefähr EUR 1.000 für eine 5-tägige Safari im Zelt. Wem das Zelt zu anstrengend ist und lieber in Lodges übernachtet, muss dann schon ab EUR 1.500 für 5 Tage rechnen.

Wie kann die Safari gebucht werden

Buchen kannst Du z.B. über Tanzania Experience im Zelt. Es gibt aber auch genügend andere Anbieter. Die Safari in der Lodge kannst Du hier buchen.

Ummittelbar nach der Safari ging es am nächsten Tag schon weiter zur Besteigung des Kilimanjaros für eine Tagestour.


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